Wiesbadener Opfer der Shoah

In jahrelanger Arbeit haben das Stadtarchiv Wiesbaden und das Aktive Museum Spiegelgasse (AMS) in enger Kooperation versucht, die Namen aller Juden und Jüdinnen Wiesbadens zu recherchieren – inzwischen sind es über 1.500 Männer, Frauen und Kinder – die in der Shoah ermordet wurden. Ihre Namen sind einzeln auf der Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden aufgeführt.

Die Gedenkstätte befindet sich am Michelsberg – an der Stelle, an der bis zu ihrer Zerstörung 1938 die Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde stand. Nach langjährigen Überlegungen und Diskussionen über Notwendigkeit und Form des Namentlichen Gedenkens im öffentlichen Raum, zu dem Wiesbadener Bürger und Bürgerinnen bei einem Mahngang 1992 (Vom Mahngang bis zur Gedenkstätte – eine Übersicht) aufriefen, entschied die Stadt Wiesbaden, auch an diesem historischen Ort eine Gedenkstätte zu errichten.

Das Namentliche Gedenken an die Opfer der Shoah ist ein ständiger Prozess, der mit der Fertigstellung eines Denkmals nicht abgeschlossen ist. Die Lücken auf dem Mahnmal verweisen auch symbolisch auf noch fehlende Namen, die in Zukunft ergänzt werden. Auch bereits aufgenommene Personendaten müssen aufgrund neuer Erkenntnisse teilweise korrigiert werden. Nachstehend finden Sie ein aktualisiertes Verzeichnis der Wiesbadener Opfer, d.h. von Juden und Jüdinnen, die entweder in Wiesbaden geboren wurden oder in dieser Stadt gelebt haben, und in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden.

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