Nachlässe und Sammlungen

Nachstehend können Sie sich eine Übersicht über die aktuell inventarisierten, teils auch digitalisierten Nachlässe und Sammlungen verschaffen:

Privat-Genisa

Ein Fund von Dokumenten, die unter Dachschindeln versteckt waren und bis in das späte 18. Jahrhundert zurückreichen. Die Genisa besteht aus 115 Dokumenten in jiddischer und deutscher Sprache. Außerdem enthält sie mehrere Notizbücher. Anhand dieses Fundes lässt sich eine fast 200-jährige Familiengeschichte rekonstruieren. →weiterlesen

Sammlung von Isaac Feist aus Nordenstadt

45 einzelne Dokumente des jüdischen Händlers Isaac Feist aus der Zeit zwischen 1802 und 1832 in deutsch-jiddischer oder lateinischer Sprache. →weiterlesen

Nachlass Marianne und Leopold Kahn

Dokumente des jüdischen Ehepaares vor allem aus der Zeit des Ersten Weltkrieges sowie des Nationalsozialismus. →weiterlesen

Nachlass Rabbiner Dr. Leo Kahn

Leo Kahn war orthodoxer Rabbiner der Altisraelitischen Gemeinde Wiesbadens. Ihm gelang es 1878, die erste orthodox-altisraelitische Austrittsgemeinde Deutschlands gesetzlich zu etablieren. →weiterlesen

Paul Lazarus Bibliothek

Die Stiftung besitzt – mit Ausnahme der rabbinischen Schriften – die gesamte Bibliothek des letzten liberalen Rabbiners der Jüdischen Gemeinde von Wiesbaden, Paul Lazarus. →weiterlesen

Sammlung Osteuropäisches Judentum in Wiesbaden

Diese umfangreiche Sammlung an Text- und Fotomaterial sowie Dokumenten beruht auf Recherchen, die das „ostjüdische Milieu“ erfassen, wie es sich in Wiesbaden – innerhalb und außerhalb des Westends – vom späten 19. Jahrhundert an entwickelt hat. →weiterlesen

Jüdische Friedhöfe

Die Sammlung enthält Pläne und Grabstein-Inschriften jüdischer Friedhöfe in Wiesbaden. →weiterlesen

Fotosammlung

Diese Sammlung gibt Einblick in viele Aspekte jüdischen Lebens in Wiesbaden. Sie enthält auch Bilder von der Deportation Wiesbadener Juden und Jüdinnen im September 1942. →weiterlesen

Dokumentation jüdischer Familien in Wiesbaden

Aufgenommen wurden Dokumente, die das jüdische Familienleben und den Werdegang einzelner jüdischer Familien beleuchten. Auch Feldpostkarten und Abschiedsbriefe an Kinder angesichts bevorstehender Deportation oder Verhaftung gehören dazu. →weiterlesen

Nachlass Mathilde Hofer

Die Dokumente werden derzeit aufbereitet und in doc-Dateien überführt. Im Abschluss daran sollen sie historisch kontextualisiert werden. →weiterlesen

Nachlass Sally Grosshut

Er beinhaltet einen Teil des Briefwechsels Sally Friedrich Grosshuts aus den 1940er bis 1960er Jahren, von ihm verfasste Artikel, Rezensionen und Essays aus den 1930er bis 1960er Jahren sowie Dokumente, die in Zusammenhang mit Anträgen auf Entschädigungsleistungen stehen. →weiterlesen

Sammlung Rudolf Schildkraut/Meier

Diese enthält den Teil des Nachlasses von Karl-Heinz Meier, der sich mit der geplanten Dissertation zu dem Schauspieler Rudolf Maximilian Schildkraut beschäftigt. Hierzu gehören Fotos des Schauspielers in unterschiedlichen Masken und Rollen, historische Zeitungsartikel, der Briefwechsel mit Archiven und Bibliotheken und handschriftliche Notizen sowie Auszüge aus der begonnenen Dissertationsschrift. →weiterlesen

Sammlung Kleinstrass/Kester

Sie enthält den Briefwechsel zwischen dem im Januar 1939 nach Schweden ausgereisten Paul Ludwig Kleinstrass und seinen in Wiesbaden zurückgebliebenen und 1942 deportierten Verwandten. →weiterlesen

Sammlung Oppenheim/Martin

Sie enthält den Briefwechsel zwischen der zunächst nach Westerbork, Hooghalen-Oost (sogenanntes „Judendurchgangslager“), später nach Theresienstadt deportierten Stefanie Luise Martin, geb. Oppenheim, und ihren nichtjüdischen Stiefsöhnen. →weiterlesen

Nachlas Hai Frankl

Der gesamte Briefwechsel wurde inzwischen aufbereitet. Die Einzeldokumente wurden in doc-Dateien überführt und jeder Brief historisch kontextualisiert. Damit kann dieser Nachlass nunmehr der historischen Forschung zugeführt werden. →weiterlesen

Nachlas Paul Lazarus

Der Nachlass des letzten liberalen Rabbiners Wiesbadens, Dr. Paul Lazarus, Namensgeber unserer Stiftung, befindet sich in den Jerusalemer Central Archives for the History of the Jewish People. Er wurde im Sommer 2013 in weiten Teilen erschlossen, die als Fotokopien in das Archiv der Paul Lazarus Stiftung überführt wurden. →weiterlesen

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